HDR-Fotografie in Kaladu

HDR (High Dynamic Range) soll Digitalbildern einen höhren Dynamikumfang geben. Man nennt es daher auch Hochkontrastbild. Jeder ambitionierte Digicamfotograf weiß, welche Probleme bei großen Helligkeitsunterschieden im Motiv entstehen können. Entweder man reduziert die Belichtung, bis die hellen Teile gut erkennbar sind, dann verschwinden die dunklen Bereiche in ewiger Finsternis. Umgekehrt gehen die hellen Bereiche in gleisendem Licht unter, versucht man die dunklen Teile des Bildes gut darzustellen. Hier soll die HDR-Fotografie abhelfen. (Mehr zur Theorie findet ihr hier).

Doch wie macht man nun solche Bilder? Eine Möglichkeit ist sicher, in den Laden zu gehen, viel Geld auf den Tisch zu legen und mit einem Profigerät und leerem Geldbeutel schöne Fotos zu machen. Es funktioniert aber auch mit herkömmlichen Digicams. Die Fotos auf dieser Seite sind mit einer Minolta Z1 entstanden.

Vorgehen:

  1. Kamera auf Stativ packen oder in der Hand halten und zur Salzsäule erstarren.
  2. Mindestens 2, am besten mehr Bild mit unterschiedlicher Belichtung machen. Die Minolta bietet die Funktion Belichtungsreihe, die sicher dafür gut eignet. Damit bekommt man 3 Bilder unterschiedlich belichtet in den Kasten.
  3. Die geschossenen Bilder in eine spezielle Software laden. Beispielsweise das Freeware-Programm Qtpfsgui. Dort werden die Bilder zu einem automatisch zusammen montiert. Danach stehen verschiedene Algorithmen zur Verfügung, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Es sei angemerkt, besonders darauf zu achten, dass die Ausgangsbilder absolut identisch sind. Jeder kleine Wackler äußert sich als Unschärfe im Resultat.

Hier ein paar Beispiele:

Ausgangsbilder

Resultat

Spielerei

Spielerei

 

 

 

 

 

Dr.-Ing. Michael Kahlert 2007